Der Mops – Der Hund der Könige

Hund der Könige

Mops Grundwissen

Charakter

Der Mops ist in seinem Wesen einzigartig. Kaum eine andere Hunderasse ist so freundlich, pflegeleicht und ausgeglichen. Er hat ein sehr feinfühliges Gespür für seine Familienmitglieder – auf jede Stimmungsschwankung von Herrchen oder Frauchen wird sofort entsprechend reagiert.

Im Umgang wird daher schnell klar, dass der Mops ein ausgesprochen kluges Tier ist. Er weiß genau, wann jemand seine Aufmerksamkeit benötigt und wann es besser ist, sich zurückzuziehen. Vor allem mit Kindern versteht sich der Mops gut. Der liebevolle Umgang zwischen Kind und Hund ist stets gegeben. Aus diesem Grund werden Möpse häufig auch als Therapiehunde eingesetzt. Als Familienhunde eignen sie sich natürlich ebenso.

Sobald der Mops seine passende Familie gefunden hat, bleibt er ihr ein Leben lang treu ergeben und wird sie um jeden Preis schützen. Daher sollte man ihn keinesfalls in einem Zwinger unterbringen. Er möchte am liebsten jede Minute mit seinen Menschen verbringen, dabei aber nicht im Mittelpunkt stehen, sondern am Leben teilhaben.

Die wichtigsten Eckdaten

Ein ausgewachsener Mops sollte ein ungefähres Gewicht von 7 kg bis 10 kg, bei einer Widerristhöhe von 25 cm bis 30 cm, auf die Waage bringen. Weibchen sind dabei immer etwas kleiner und demnach auch leichter als Rüden. Unter normalen Bedingungen erreicht er ein Lebensalter von circa 12 bis 15 Jahren. Dabei ist das Alter von mehreren Faktoren abhängig, vor allem aber von seiner Gesundheit und der ihm gewidmeten Pflege.

 

Geschichte des Mops

Die Geschichte des Mops reicht weit zurück bis ins alte Kaiserreich China. Dort wurde er, vor mehr als 2000 Jahren, aus doggenähnlichen Hunden herausgezüchtet. Dem Mops, wie wir ihn heute kennen und lieben, ähnelte die damalige Züchtung allerdings kaum. In der Myng-Dynastie (1368-1644) galt es als Privileg der Kaiser, den Mops anfassen oder gar besitzen zu dürfen.

Ab dem 16. Jahrhundert war der Mops dann auch in Holland vertreten, wo er schnell zum Statussymbol wurde und seinen Namen erhielt. „Moppern“ bedeutet soviel wie „mürrisch dreinschauen“.
1878 wurden mehrere schwarze Möpse von Lady Brassey von China nach England gebracht. Man kannte bisher zwar schon ein paar schwarze Möpse, aber diese waren anders. Sie hatten weiße Abzeichen an Brust oder Pfote, die sodann als „chinesisches Markenzeichen“ bekannt waren.

Ab der Biedermeierzeit avancierte der Mops zum Modehund und Symbol der reichen Bürger. Kurze Zeit später fanden vor allem ältere Damen gefallen am Mops. Zu seinem Leidwesen stopften sie ihn mit allerhand Süßigkeiten voll, was fast zu seinem Untergang führte. Fast komplett von der Bildfläche verschwunden, erlangte man einen Mops nur noch zu unvorstellbar hohen Preisen. Eine Wiederbelebung der Rasse fand in England statt, als der englische Kennel Club 1881 den ersten Rassestandart für den Mops setzte.

Um dem Bestand wieder neuen Aufschwung zu geben, wurden wenig später andere Rassen, wie beispielsweise Pinscher, in die Züchtung eingekreuzt. Zur damaligen Zeit war die Nase des Mopses noch vorhanden. Leider fehlen die deutschen Zuchtbücher, die auf die Zeit vor dem zweiten Weltkrieg datiert waren, sodass man nur spekulieren kann, was mit dem Mops in diesem Zeitabschnitt geschah. Ab den fünfziger Jahren war die Verbreitung des Mopses wieder nahegend auf 0 gesunken. 1970 gab es in der BRD lediglich 70 Welpen, verteilt auf 20 Züchter. Allesamt mit einer Nase, platter denn je.

Das gefiel vor allem den oberen Zehntausend, wodurch der Mops erneut Ruhm erlangte.

Seit dem Jahr 2000 wird nun wieder vermehrt mit einer normalen Nase gezüchtet, durch die der Hund nun endlich wieder frei atmen kann.

Mops FAQ

Links für Deinen Mops:

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Verträgt sich der Mops mit anderen Tieren, vor allem Katzen?

In der Regel verträgt sich der Mops mit allen Tieren. Sind beide nicht von Geburt an aneinander gewöhnt, sollten Sie das erste Aufeinandertreffen begleiten. Gerade Katzen neigen bei Unbekanntem oft zur Abwehrhaltung. Da die Augen des Mops sehr sensibel sind, müssen Sie darauf achten, dass die Katze sie mit ihren Krallen nicht verletzt. Bleiben Sie selbst ganz ruhig, dann werden Ihre Tiere stressfrei aneinander herangeführt.

Brauch der Mops viel Auslauf?

Auch wenn der Mops seinen täglichen Spaziergang nicht direkt einfordert, ist es wichtig mit ihm spazieren zu gehen. Das beugt nicht nur Langeweile vor, sondern fördert die Gesundheit von Mensch und Tier. Mindestens zwei Mal am Tag sollte der Mops einen Spaziergang machen. Für die Nacht und den Fall das Dein Mops mal ganz dringend sein Geschäft erledigen muss, kann Du ihn an eine Hundetoilette gewöhnen.

Gibt es einen Unterschied zwischen schwarzen und beigefarbenen Möpsen?

Den gibt es, mal abgesehen von der Fellfarbe, tatsächlich. In der Regel sind schwarze Möpse temperamentvoller als ihre helleren Artgenossen. Dafür sind sie im Sommer, bei starker Sonneneinstrahlung weniger belastbar. Das haben aber alle Hunde schwarzer Fellfarbe gemeinsam, da die Sonne das schwarze Fell schneller erwärmt.

Ist der Mops kinderlieb?

Auf jeden Fall! Einen besseren Hund kann man für Kinder kaum finden. Der Mops ist sehr besonnen und sanftmütig. Außerdem toleriert er auch mal ein etwas gröberes Verhalten. Dennoch sollte darauf geachtet werden, dass das Kind nicht ungehindert alles mit dem Mops machen darf, er ist schließlich kein Spielzeug.

Bellt der Mops viel?

Nein. Der Mops ist ein sehr ruhiger Zeitgenosse. Wenn seinem Rudel allerdings Gefahr droht, kann er schon ganz schön laut werden.