Hundeernährung je nach Lebensalter

Nassfutter im Napf

Frisch „auf den Hund gekommene“ und auch langjährige Hundehalter beschäftigt seit jeher die Frage, welches Futter das richtige für den Hund ist. Es soll lange fit und gesund halten, gerne angenommen werden und gut verträglich sein. Jeder Hund ist anders und die Frage muss individuell entschieden werden. Die wichtigsten Kriterien für die optimale Futterentscheidung kann man jedoch kategorisieren.

Punkt 1: Das Alter des Hundes

Jeder Hersteller bietet spezielles Futter an. Oft unterteilen sich die Angaben in Welpenfutter, erwachsene (Adult) und alte Hunde (Senior). In verschiedenen Lebensphasen haben Hunde unterschiedliche Bedürfnisse. Es gibt allerdings auch Hundefutter welches, für jedes Alter geeignet ist. Anifit Hundefutter ist ein sehr hochwertiges Hundefutter und für Welpen und Ausgewachsene Hunde jeden alters bestens geeignet. Der Hersteller Anifit achtet auf einen hohen Fleischanteil im Anifit Nassfutter.

Welpenfutter

Bis zum fünften oder sechsten Lebensmonat empfiehlt sich Welpenfutter. Es wird dem hohen Energie- und Eiweißbedarf der jungen Tiere gerecht. Stärke und Bindegewebe enthält hochwertiges Welpenfutter nur in geringen Mengen, denn diese Inhaltsstoffe können zu Durchfall führen.

Adultfutter

Das Futter für erwachsene Tiere weist bedeutend weniger Eiweiß- und Kalziumanteile auf, als Welpenfutter. Anderenfalls würde der Hund zu sehr in die Höhe schießen und an Gelenkprobleme leiden. Adult-Futter ist ein perfektes Gemisch aus Eiweißen, Stärke , Fetten und Rohfasern.

Seniorfutter

Bei alten Hunden steigt der Körperfettanteil und die Muskelmasse nimmt ab. Spezielles Futter für ältere Hunde hat einen geringeren Fettgehalt, bzw. Brennwert als Adult-Futter. Es ist meist mit deutlich mehr Mineralstoffen angereichert, da diese den Senioren häufig fehlen. Trinkt der Senior kaum, kann man zu Futter mit hohem Feuchtigkeitsgehalt greifen.

Punkt 2: Inhaltsstoffe des Hundefutters

Auch beim Hundefutter findet man auf dem Etikett eine Auflistung von Inhaltsstoffen und analytischen Bestandteilen. Doch was steckt hinter den einzelnen Begriffen?

2.1. Allein- und Ergänzungsfutter

Alleinfutter versorgt den Hund optimal mit allen Nährstoffen, die er benötigt. Es ist langfristig als Nahrungsquelle geeignet. Ergänzungsfutter eignet sich um selbst gemischte Rationen mit wichtigen Makro- und Mikronährstoffen anzureichern.

2.2. Die Weender Futtermittelanalyse

Diese Angabe ist auf dem Etikett vorgeschrieben. Bei den „Analytischen Bestandteilen“ befinden sich beispielsweise: Rohprotein, Rohasche, Rohfett und Rohfaser. Bei über 14% Wassergehalt im Futter muss dies mit dem Wert „Feuchte“ deklariert werden.

– Rohprotein
Diese Angabe lässt Rückschlüsse auf Proteine zu. Beispielsweise Eiweiße, freie Aminosäuren, Alkaloide und Peptide.

– Rohfett
Diese Angabe bezieht sich auf die enthaltenen Fette, Öle und fettähnlichen Bestandteile. Mindestens 5 % sollte der Anteil betragen, damit der Hund seinen notwendigen Energiebedarf deckt.

– Rohasche
Werden alle organischen Bestandteile des Futters in einem speziellen Ofen erhitzt (550°C) ist die Rohasche das, was übrig bleibt. Die Angabe umfasst Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium und Kalzium, sowie Spurenelemente.

– Rohfaser
Dies umfasst alle nicht verdaulichen Bestandteile, wie Zellulose oder Lignin. Für die Darmtätigkeit ist eine gewisse Menge im Futter nötig, zu hohe Anteile verringern jedoch die Verdaulichkeit.

– Feuchte
Die Angabe ist erst ab 14% verpflichtend. Trockenfutter erlangt in der Regel 10-12%, während Nassfutter bei 70-85 % liegt.

Punkt 3: Die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe

Hier unterscheidet man zwischen offener und geschlossener Deklaration. Bei offener Deklaration sind beispielsweise Gerste, Mais und Weizen einzeln aufgelistet. Die geschlossene Deklaration fasst dies mit dem Begriff „Getreide“ zusammen.

Insbesondere bei Hunden mit Verdauungsbeschwerden, Zahnstein, Allergien oder Nierenschäden sollte auf eine offene Deklaration geachtet werden.

Genauere Informationen zum Thema und die Frage auf welche Inhaltsstoffe man je nach Große, Alter, Gesundheitszustand oder Gewicht des Hundes achten sollte gibt es auf https://pettipps.com/tiernahrung/hundenahrung.html zu lesen.

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